Verband

STRUKTUR

PRÄSIDIUM

ZIELE UND AUFGABEN

ERFOLGE

SERVICE

LINKS

PERSPEKTIVEN

SATZUNG

Prämisse

Die gemeinsame Vertretung der diversen und unterschiedlich anmutenden Berufszweige des Veranstaltungsgewerbes hat sich in der Verbandspraxis bestens bewährt. Die heterogenen Interessen von Veranstaltern, Agenten und Künstlermanagern lassen sich „unter einen Hut bringen“, jede Sparte kann von den Problemstellungen und Bedürfnissen der anderen profitieren. Ohnehin sind die meisten Unternehmen der Branche gleichzeitig auf mehreren Feldern tätig.

Der Bundesverband fördert die Kollegialität und die Zusammenarbeit unter seinen Mitgliedern und trägt damit zur Verbesserung des Arbeitsklimas der Branche bei. Die Schiedskommision des Verbandes hilft bei der Vermeidung kostenintensiver Gerichtsprozesse zwischen Kollegen.

Förderung berufsständischer Interessen

Ziel der Verbandsarbeit ist die Stärkung der geschäftlichen Kompetenz der Mitglieder und des Branchennachwuchses, das ständige Hinwirken auf praxistaugliche und wirtschaftsfördernde gesetzliche Rahmenbedingungen für den Berufsstand und dessen transparente und seriöse Darstellung in der Öffentlichkeit.

Die satzungsmäßige Aufgabe des Bundesverbandes besteht in der Förderung der berufsständischen Interessen seiner Mitglieder sowie deren Wahrnehmung gegenüber Dritten, insbesondere gegenüber dem Gesetzgeber und Behörden.
> Satzung des bdv


Lobbyismus und Netzwerk

Konstruktive Auseinandersetzung und Lobbyismus – darin bestehen die wesentlichsten Aufgaben des Bundesverbandes. Starker Einfluss ist nach wie vor wichtig, etwa bei den vielfältigen Problemen der beschränkten Steuerpflicht, Umsatzbesteuerung, Künstlersozialabgabe, den Tarifsätzen der GEMA oder sonstigen täglich neu auftauchenden Restriktionen der Veranstaltungsbranche. Dazu ist der Verband in allen wichtigen politischen Gremien auf Bundesebene vertreten und erster Ansprechpartner für Gesetzgeber, Politiker, und Behörden in allen Belangen des Wirtschaftszweiges.

Einfluss nimmt der bdv u. a. in diesen Komitees:
– Aufsichtsrat der Initiative Musik gGmbH
– LEA-Live Entertainment Award Committee e.V.
– LEA-Live Entertainment Award VeranstaltungsGmbH
– Musikdialog Hamburg
– Beirat der Künstlersozialkasse
– Runder Tisch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Stärkung der Künstlersozialversicherung
– Ausgleichsvereinigung Veranstaltungswirtschaft
– Aktionsbündnis Künstlersozialkasse

Blickrichtung Europa

Besonders wichtig nimmt der bdv die Wahrnehmung der Interessen der deutschen Veranstaltungswirtschaft auf europäischer Ebene. Über das European Musik Office (EMO) engagiert sich der Verband intensiv bei den für die Veranstaltungswirtschaft zuständigen Gremien der Europäischen Kommission in Brüssel.

Maßgeblich wirkte der bdv an der Einrichtung der ‚Initiative Musik‘ mit (gegründet aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages). Die Initiative Musik fördert seit 2007 den musikalischen Nachwuchs und die Verbreitung deutscher Musik im Ausland. Der bdv-Präsident gehört dem Aufsichtsrat der Fördereinrichtung an.


Rechtsklarheit

Durch die Erarbeitung fundierter Standardverträge für alle Bereiche des Veranstaltungsgewerbes, insbesondere aber auch durch regelmäßige und nachhaltige Kontakte zu Ministerien, Politikern und Behörden schafft der bdv für seine Mitglieder transparentere und sicherere Arbeitsbedingungen. Dabei lässt der Bundesverband wichtige Grundsatzfragen auch immer wieder durch Einschaltung der Gerichte überprüfen.


Öffentlichkeitsarbeit

Für die Medien ist der bdv längst zur ersten Adresse geworden, wenn es um Fragen der Veranstaltungswirtschaft geht. Mit seinen in Kooperation mit dem Branchenmagazin „musikmarkt“ bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebenen Marktstudien liefert der Verband seit 1995 regelmäßig als einzig bekannte Quelle statistisches Zahlenmaterial zur Bedeutung des Veranstaltungsmarktes.
> Mehr zur Marktstudie


Ausbildung

Der Bundesverband kämpft für Innovation bei der Ausbildung des Branchennachwuchses. Sein Vorstand initiierte den 2001 neugeordneten Ausbildungsberuf Veranstaltungskaufmann/-kauffrau und war maßgeblich an der Erarbeitung des Lehr- und Ausbildungsplans sowie der Prüfungsordnung beteiligt.