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News-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie ältere Mitteilungen zu Verbandsaktivitäten des bdv.


14. Juli 2017

Pressemitteilung: Live Entertainment Summer School konkretisiert Stundenplan / Anmeldung nur noch bis 21.07. möglich

Die vom 15.-20. September 2017 erstmals in Hamburg stattfindende Live Entertainment Summer
School wartet mit einer Vielzahl spannender Themen und Dozenten auf. Bewerbungen sind noch bis
zum 21.07. möglich. > mehr


23. Mai 2017

bdv trauert um die Opfer von Manchester

Der schreckliche Terroranschlag in Manchester hat erneut weltweit Erschütterung ausgelöst. Er hat uns ein weiteres Mal vor Augen geführt, wie verletzlich unsere freie Welt ist.

Der Angriff auf das Publikum des Pop-Konzerts erschüttert uns als Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft zutiefst. Für uns als Veranstalter sind Musik, Konzerte und Live Entertainment Feste der Vielfalt und der Freiheit. Wir werden diese Vielfalt nicht aufgeben – ganz im Gegenteil. Wir sind uns vollkommen bewusst, dass wir als Veranstalter eine besondere Verantwortung für die Sicherheit unserer Konzertbesucher tragen. Dieser Verantwortung stellen wir uns. Wir haben schon immer eindeutig erklärt, dass die Sicherheit für die Besucher unsere erste Priorität ist.

Die Sicherheitsvorkehrungen auf Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren konsequent und nachhaltig erhöht. Außerdem arbeiten wir stets eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen und unternehmen so alle gebotenen Anstrengungen zur Gewährleistung der Sicherheit des Publikums. Für die Veranstalter und die vielen Konzertliebhaber steht allerdings auch fest: die schrecklichen Angriffe von Paris, Berlin und nun Manchester werden unsere Wachsamkeit erhöhen, sie dürfen aber nicht zu einer Einschränkung des deutschen Kulturbetriebes und seines vielfältigen Veranstaltungsangebotes führen. Denn eine Beschneidung der Vielfalt wäre ein Sieg der Terroristen – und das werden wir nicht zulassen.

Hamburg, 23. Mai 2017
Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e.V.
Prof. Jens Michow
Präsident


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bdv Kooperationspartner der Live Entertainment Summer School

Unter dem neuen Dach der Music Business Summer School startet in diesem Jahr neben der bewährten Music Publishing Summer School erstmals die Live Entertainment Summer School. Damit gehen die Partner Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM), der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV), der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und der Hochschulpartner Hamburg Media School (HMS) einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung der deutschsprachigen Musikbranche. > mehr


12. Dezember 2016

Beirat bei der Künstlersozialkasse

Prof. Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirrschaft, wurde am 12. Dezember durch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales für die Jahre 2017 bis 2020 erneut zum Mitglied des Beirats bei der Künstlersozialkasse berufen. Michow vertritt damit in dem Beratungsgremium bereits seit über 19 Jahren die Interessen der abgabenpflichtigen im Bereich Musik.


 

28. November 2016

Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft stellt Weichen für die Zukunft

Mit dem Beschluss gleich eines Bündels von Maßnahmen rüstete sich der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) auf seiner diesjährigen Jahresversammlung am 24. November in Berlin für die Zukunft.

Eine der Höhepunkte des im Anschluss an die Versammlung stattfinden öffentlichen Branchenkongresses war eine Podiumsdiskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse, Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

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> Pressemitteilung


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bdv-Präsident erneut in den Aufsichtsrat der Initiative Musik berufen

Die Gesellschafter der Initiative Musik gGmbH haben den bdv-Präsidenten Prof. Jens Michow am 6. April für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat der Gesellschaft berufen. Die Initiative Musik ist die Fördereinrichtung der Bundesregierung und Musikwirtschaft für Rock, Pop und Jazz in Deutschland. Gesellschafter sind die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und der Deutscher Musikrat. Die Kernförderprogramme der Initiative sind die Künstlerförderung, die Förderung von Strukturen innerhalb der Musikwirtschaft und die Kurztourförderung sowie der Spielstättenprogrammpreis APPLAUS. Näheres siehe www.initiative-musik.de.

 


Musikwirtschaftsstudie in Hamburg vorgestellt

Hamburg, 23. September 2015 – Die Verbände der Musikwirtschaft haben sich erstmals in einer Kooperation zusammengeschlossen, um alle marktrelevanten Daten der unterschiedlichen Musikwirtschaftsbereiche zu ermitteln. Die Studie wurde beim Musikdialog am 23. September 2015 in Hamburg präsentiert.

Bruttowertschöpfung Erwerbstätige in Musikwirtschaft

Anteile der Teilsektoren

Musikwirtschaft ist erheblicher Wirtschaftsfaktor

Hamburg – Die Teilbranchen der deutschen Musikwirtschaft haben im vergangenen Jahr insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit insgesamt 127.000 Selbständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Die Bruttowertschöpfung lag dabei 2014 mit rund 3,9 Milliarden Euro sogar über der von Filmwirtschaft, Radioveranstaltern, Buch- oder Zeitschriftenverlagen. Innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft leistet die Musikwirtschaft damit einen bedeutenden Beitrag zur Einkommensentstehung. Innerhalb der sieben Teilbranchen der Musikwirtschaft wiederum haben die „Musikveranstaltungen“ (27%) und „Musikaufnahmen“ (22%) die höchste Bruttowertschöpfung, gefolgt von den Bereichen „Musikinstrumente“ (19%), „Kreative“ (15%), „Musikunterricht“ (10%), „Musikverlage“ (5%) und „Verwertungsgesellschaften“ (2%).

Dies sind Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die heute im Hamburger Rathaus im Vorfeld des „Musikdialogs“ vorgestellt wurde und mit der nun erstmals fundierte Zahlen des musikwirtschaftlichen Gesamtmarktes mit seinen wichtigsten Teilsektoren vorliegen. Die Untersuchung wurde vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena (IfKWJ) unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Seufert durchgeführt. Auftraggeber sind in Kooperation die wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, Förderer die Freie und Hansestadt Hamburg und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Ob live, auf physischen Tonträgern oder in digitaler Form – Musik ist von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Das wissen wir in Hamburg schon länger, schließlich profitiert unsere Stadt in besonderem Maße z.B. vom Musiktourismus. Der Branche bietet sich mit der Studie die Chance, deutschlandweit als Schlüsselbranche der Kreativwirtschaft wahrgenommen zu werden.“

Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Die Musikwirtschaft ist eine wichtige volkswirtschaftliche Größe innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, das zeigt diese Studie eindrucksvoll. Gleichzeitig nimmt diese Branche eine Vorreiterrolle im digitalen Wandel ein: Sie wurde als eine der ersten von der digitalen Revolution getroffen und hat gute und erfolgreiche Lösungen entwickelt, an denen sich andere Branchen ein Beispiel nehmen. Die Musikwirtschaft ist damit in zweifacher Hinsicht eine zentrale Teilbranche in der deutschen Kreativwirtschaft.”

Ziel der Studie war es unter anderem, vorhandene Informationslücken in den Daten des statistischen Bundesamtes zur wirtschaftlichen Lage der Selbständigen und Unternehmen der deutschen Musikwirtschaft zu schließen, die Aussagekraft bereits bestehender Studien zu vervollständigen und damit die tatsächlichen Branchenrealitäten abzubilden. Zum anderen sollte erstmals für die gesamte Musikwirtschaft berechnet werden, welchen Beitrag zur Einkommensentstehung und Beschäftigung die Branche absolut gesehen, aber auch im Vergleich zu anderen Medienzweigen leistet. Zu diesem Zweck wurde eine breit angelegte Online-Befragung durchgeführt. Erhoben wurden jeweils Daten zum Aktivitätsspektrum der Unternehmen, zu ihren Gesamterträgen und einzelnen Ertragsarten sowie zu ihren Gesamtkosten und einzelnen Kostenarten im Vorjahr. Bei der Abfrage der Beschäftigtenzahl wurde nach Art des Beschäftigtenverhältnisses differenziert. An der Umfrage zwischen Mitte März und Ende Juni 2015 beteiligten sich rund 1.300 Unternehmen mit Gesamtumsätzen von über fünf Milliarden Euro.

Die Studie steht auf den Websites der herausgebenden Verbände, der Stadt Hamburg und der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zum Download zur Verfügung:

Pressekontakt:
Position Public Relations // Jochen Enste // Tel.: 0221 / 931 806-23 // jochen.enste@kick-media.de

Downloads:
> PM Musikwirtschaft erheblicher Wirtschaftsfaktor
> Musikwirtschaftsstudie 2015


 Bundesverband lädt zur digitalen Elefantenrunde

Hamburg, 11. September 2015 – Zur Feier seines 30-jährigen Jubiläums lädt der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) nicht nur seine Mitglieder sondern die gesamte Veranstaltungsbranche zu einem Kongress nach Hamburg. Höhepunkt der am 28. September 2015 stattfindenden Veranstaltung ist eine Diskussionsrunde mit den maßgeblichen Köpfen internationaler Internetgiganten. Unter dem Thema „Digitale Chancen für Veranstalter“ wird NDR-Moderator Jan Hendrik Becker mit den Gesprächspartnern über neue Möglichkeiten der digitalen Vermarktung von Veranstaltungen und Veranstaltungsinhalten sprechen.

Auf dem Podium sitzen: Joel Berger (Industry Leader Media & Entertainment, Google Deutschland), Maks Giordano (Managing Director, Kreait), Dr. Moritz Hagenmüller (Managing Director Accenture Strategy, Accenture), Martin Ott (Managing Director Northern, Central and Eastern Europe, Facebook) und außerdem Stefan Schulz, der als Pionier und langjährige Führungskraft in der digitalen Entertainment-Wirtschaft nun den bdv beim digitalen Wandel unterstützt, u.a. durch die Erstellung praxisnaher Tarife bei der GWVR.

„Wir sind sehr stolz, eine derart hochkarätig besetzte Diskussionsrunde anbieten zu können“ sagt Prof. Jens Michow Präsident des bdv. „Veranstalter rücken zunehmend in den Fokus der digitalen Vermarkungsplattformen. Als zweitgrößter Wirtschaftszweig der nationalen Entertainmentbranchen bietet insbesondere der Konzertmarkt noch viel ungenutztes digitales Potential.“

Doch auch die weiteren Themen des Kongresses sind nicht weniger spannend: Deutschlands berühmtester Trendforscher, Prof. Peter Wippermann, spricht über den Einfluss digitaler Netzwerke auf Menschen, Medien und Märkte. Hamburgs Staatsrat Dr. Horst-Michael Pelikahn wird über das Zusammenspiel von Kultur und Sport bei den hoffentlich 2024 in der Hansestadt stattfindenden Olympischen Spielen berichten. Und schließlich wird Prof. Dr. Wolfgang Seufert von der Friedrich Schiller Universität Jena die druckfrischen Ergebnisse der von den maßgeblichen Verbänden der Musikwirtschaft in Auftrag gegebenen ‚Vermessung‘ des Wirtschaftszweiges vorstellen. Erstmalig erscheint damit ein vollständiges Zahlen- und Datenwerk zur volkswirtschaftlichen Bedeutung und wirtschaftlichen Gesamtlage der Deutschen Musikwirtschaft.

Schließlich wird bdv-Justiziar Dr. Johannes Ulbricht zu dem derzeit für Konzertveranstalter wohl brennendsten Thema berichten: dem Stand des aktuellen Tarifstreits mit der GEMA und den aus dem laufenden Schiedsgerichtsverfahren resultierenden Konsequenzen.

Den Abschluss der Versammlung bildet für die Verbandsmitglieder das traditionelle Gala-Buffet des Verbandes, zu dessen Beginn Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, eine Festrede halten wird.

Informationen und Anmeldung zum Kongress unter info@bdv-online.com oder telefonisch unter 040 / 460 50 28.


2. März 2016

Deutsche Musikwirtschaft präsentiert sich in Brüssel

Unter dem Titel “Music Business – Cornerstone of Culture and Creative Industries” lud die Freie und Hansestadt Hamburg am 2. März Mitglieder des Europäischen Parlaments, der Kommission sowie Medienvertreter zu einer Debatte über Relevanz, Probleme und Erwartungen der deutschen Musikwirtschaft in das Hanse-Office in Brüssel. Teilnehmer der Debatte waren neben Karel Bartak, dem Leiter der Creative Europe Abteilung ‚Education and Culture’ der EU Kommission und Parlamentsmitglied Prof. Dr. Dietmar Köster ferner die Koordinatorin des Internationalen Spielstättenverbands „Live DMA, Audrey Guerre, Dr. Florian Drücke vom Bundesverband Musikindustrie und Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft. > mehr


17. November 2015

Kommentar des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft zu den Terrorakten in Paris

Die Anschläge in Paris haben weltweit Erschütterung ausgelöst. Sie haben uns vor Augen geführt, wie verletzlich unsere freie Welt ist.

Gerade der Angriff auf das Publikum im Konzertsaal Bataclan in Paris erschüttert uns als Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft zutiefst. Wir stehen zusammen mit unseren Freunden in Paris und wir werden nicht zulassen, dass diese schreckliche Tat, die Art und Weise wie wir in einer freien und offenen Gesellschaft leben, beeinflusst.

Für uns als Veranstalter sind Musik, Konzerte und Live Entertainment Feste der Vielfalt und der Freiheit. Und wir werden diese Vielfalt nicht aufgeben – ganz im Gegenteil. Wir sind uns vollkommen bewusst, dass wir als Veranstalter eine besondere Verantwortung für die Sicherheit unserer Konzertbesucher tragen. Dieser Verantwortung stellen wir uns. Wir haben schon immer eindeutig erklärt, dass die Sicherheit für die Besucher unsere erste Priorität ist.

Die Sicherheitsvorkehrungen auf Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren konsequent und nachhaltig erhöht. Außerdem arbeiten wir eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen und werden unsere Bemühungen noch einmal verstärken. Für uns als Veranstalter und für die vielen Konzertbesucher steht fest: die schrecklichen Angriffe von Paris werden unsere Wachsamkeit erhöhen, sie dürfen aber nicht zu einer Einschränkung des deutschen Kulturbetriebes und seines vielfältigen Veranstaltungsangebotes führen. Denn eine Beschneidung der Vielfalt, wäre ein Sieg der Terroristen – und das werden wir nicht zulassen.

Hamburg, 17. November 2015

Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e.V.

Professor Jens Michow
Präsident


23. September 2015

Vermessung der Musikwirtschaft

Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Musikunternehmen

Hamburg – Die Teilbranchen der deutschen Musikwirtschaft haben im vergangenen Jahr insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit insgesamt 127.000 Selbständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Die Bruttowertschöpfung lag dabei 2014 mit rund 3,9 Milliarden Euro sogar über der von Filmwirtschaft, Radioveranstaltern, Buch- oder Zeitschriftenverlagen. Dies sind Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die heute im Hamburger Rathaus im Vorfeld des „Musikdialogs“ vorgestellt wurde und mit der nun erstmals fundierte Zahlen des musikwirtschaftlichen Gesamtmarktes mit seinen wichtigsten Teilsektoren vorliegen. > mehr


14. April 2015

PRG Live Entertainment Award 2015, Preisverleihung in Frankfurt/M.

PRG LEA „die Zehnte“: Jubiläums-Preisverleihung des Live Entertainment Award in der Frankfurter Festhalle

Der vom bdv initiierte Live Entertainment Award (PRG LEA) – der Deutsche Live Entertainment-Preis – wird am 14. April 2015 zum zehnten Mal verliehen. Wie in den Vorjahren seit 2011 findet die hochkarätige Gala in der Festhalle in Frankfurt am Main statt und bildet wieder den offiziellen Auftakt der Internationalen Musikmesse sowie der Prolight + Sound, der Messe für Veranstaltungstechnik.

Wichtiges Novum: Die Jury des LEA geht neu sortiert an den Start. Das bestehende Gremium aus Fachjournalisten wurde paritätisch aufgestockt durch Praktiker der Branche, Mitgliedern des LEA Committee.

> mehr zum Live Entertainment Award und zur Preisverleihung 2015

> LEA-Website


4. November 2014

Mitgliederversammlung und Branchenmeeting des bdv in Berlin

bdv-Mitgliederversammlung 2014: “Agenda 2020” legt zukünftige Verbandsarbeit fest

Zentrales Thema der Mitgliederversammlung des bdv am 4. November im Berliner Martitim proArte Hotel war die Ausarbeitung einer Agenda für die Verbandsarbeit der kommenden Jahre. In der Agenda wurden Ziele, zukünftige Aufgaben und Herausforderungen des Bundesverbandes definiert. Der Vorstand hatte dazu einen Entwurf vorgelegt, der durch Wünsche, Vorschläge und Anregungen anwesender Mitgliedsunternehmen ergänzt wurde. Ergebnis war ein zehn Punkte umfassendes Konzeptpapier, das die internationale Netzwerkbildung, Chancen und Risiken der Digitalisierung und die Professionalisierung des Berufsstandes als Schwerpunktthemen beschreibt.

Im Anschluss an die Versammlung lud der Verband zu einem öffentlichen Branchenmeeting. Die insgesamt über 160 Mitglieder und geladenen Gäste diskutierten dabei über aktuelle Themen und Entwicklungen der Live‐Entertainment‐Branche.

> mehr

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bdv-Präsidium auf der Mitgliederversammlung in Berlin


GEMA-Tarife

GEMA/Tarifverhandlungen gescheitert

Die seit Mitte des Jahres vom bdv und dem VDKD mit der GEMA geführten Verhandlungen über die Fortsetzung ihres Ende 2014 auslaufenden Tarifvertrags im Bereich der Konzertveranstaltungen mit Unterhaltungsmusik sind gescheitert. Die Verbände werden nun ein Schiedsstellenverfahren beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München einleiten und einen Antrag auf Erlass eines Einigungsvorschlags stellen.
> Gemeinsame Pressemitteilung des bdv und VDKD


2. Musikdialog Hamburg

Zum zweiten Mal seit der Auftaktveranstaltung im Jahr 2013 hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz am 17. September 2014 gemeinsam mit Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler Experten der Musikwirtschaft zum „Musikdialog Hamburg“ im Rathaus der Hansestadt begrüßt. 50 Entscheidungsträger der Konzert-, Tonträger- und Musikverlagsbranchen und ihre Partner aus der digitalen Wirtschaft debattierten bei der unmittelbar vor dem Reeperbahn Festival stattfindenden Veranstaltung über die vielfältigen Herausforderungen, mit denen sich die Teilmärkte in den kommenden Jahren konfrontiert sehen.

Musikwirtschaft initiiert Studie zum Musikmarkt

Zu den Kernthemen des von Stern-Journalist Frank Thomsen moderierten Dialogs zählten die Erörterung der Chancen und Risiken innovativer Geschäftsmodelle, das Erfordernis eines stärkeren Schulterschlusses der einzelnen Sparten sowie erforderliche Maßnahmen zur Gewährleistung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Erfahrungen aus den USA trug Ralph Simon bei, Vordenker der mobilen Unterhaltungsindustrie. Für die europäische Perspektive stand Karel Bartak, Leiter der Creative Europe Abteilung ‚Education and Culture’ der EU-Kommission, zur Verfügung.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Wir wollen mit diesem Dialog die Gelegenheit geben, Dinge zu besprechen, die alle in der Musikbranche etwas angehen sollten. Diese gemeinsame Perspektive auf die Branche ist neu – und sie ist wichtig, um der Sache der Musik mehr Gewicht zu geben. Solche Diskussionsrunden haben Folgen. Sie fördern das Selbstverständnis der Branche und führen zu konkreten Vereinbarungen zum Beispiel zu einer gemeinsamen Musikwirtschaftsstudie. Ich freue mich, dass Hamburg dabei helfen kann, das zu ermöglichen.“

Anlässlich des Musikdialogs erklärten Vertreter von Musikwirtschaftsverbänden und Unternehmen, Musik sei eine bedeutende Ressource in der digitalen Wirtschaft. Sie sei über das Kerngeschäft hinaus der Motor für Milliardenumsätze anderer Branchen. So sei Musik der meistgenutzte Breitbandinhalt im Internet. Inhalte seien ein Treiber des technischen und kulturellen Fortschritts. Technischer Fortschritt dürfe daher nicht zu Lasten der schöpferischen Leistung gehen. Wichtig sei zudem ein Schulterschluss der gesamten Kreativwirtschaft. Die Vertreterinnen und Vertreter der Musikwirtschaft dankten dem Ersten Bürgermeister für sein medienpolitisches Engagement.

Vertreter der Musikwirtschaft erwarteten von der Politik vor allem gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die es erlaubten, international konkurrenzfähig zu sein. Man wünsche sich im Vergleich mit anderen Segmenten des Entertainmentmarktes mehr Chancengleichheit. Insbesondere die Mittel für Nachwuchsförderung und Exportförderung von Musik aus Deutschland blieben nach wie vor hinter den entsprechenden Aktivitäten anderer Staaten Europas zurück. Investitionen in den Aufbau junger Künstler förderten nicht nur die Bedeutung des Kulturstandorts Deutschland, sondern gewährleisteten durch Steuereinnahmen auch einen Rückfluss der Mittel. Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft: „Es ist für uns schwer nachvollziehbar, dass der Bund jährlich mehr als 30 Millionen Euro in Förderprogramme und Auszeichnungen der nationalen Filmwirtschaft investiert, während für die Förderung von ausübenden Künstlern im Bereich der Popularmusik gerade mal 10 Prozent dieses Betrages ausgegeben werden.“ Lars Ingwersen, Deutscher Musikverleger Verband: „Es stehen nach wie vor eine ganze Reihe rechtlicher Rahmenbedingungen zur Disposition, die insbesondere die Fragen des Urheberrechts und damit die Interessen der Musikautoren und die sie vertretenden Musikverlage berühren, z.B. Stichwort Providerhaftung. Daher ist eine solch hochkarätige Gesprächsrunde und das offene Ohr der Politik gut und mehr als sinnvoll.“

Ein erster beachtlicher Erfolg des noch jungen Musikdialogs besteht darin, dass die zentralen Teilmärkte der Musikwirtschaft – Recorded Music, Live Entertainment, Publishing – sich darauf verständigt haben, eine Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Musikwirtschaft in ihrer Gesamtheit zu beauftragen. Der Hamburger Senat wird sich an den Kosten der Studie zu beteiligen. Mit der Studienleitung wurde Prof. Dr. Wolfgang Seufert, Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaften an der Universität Jena, beauftragt. Die Ergebnisse sollen im September 2015 beim nächsten Musikdialog präsentiert werden.

Erstmalig sollen damit umfassende Informationen über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze der vielen Teilmärkte, die Anzahl der von ihnen geschaffenen Arbeits- und Ausbildungsplätze und über die Bedeutung des Wirtschaftszweiges als Standortfaktor geliefert werden.

Christof Ellinghaus, Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen: „Der Schulterschluss der verschiedenen Bereiche der Musikwirtschaft ist zukunftsweisend. Dies beweist auch die Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Musikwirtschaft, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben und die vom Hamburger Senat unterstützt wird. So wird die Bedeutung der Musikwirtschaft in ihrer Gesamtheit auf eine neue Art und Weise erfasst.“

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie: „Die gemeinsame Initiierung des Musikdialogs mit der Stadt Hamburg manifestiert die Erkenntnis, dass die Musikwirtschaft ein wesentlicher Baustein der digitalen Ökonomie ist und mit der Durchführung der Musikmarktstudie wird ein klares Signal für die Offenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Umgang mit ihrer Bedeutung als zentraler Inhalteproduzent gesetzt.“
Die Erklärung der Musikwirtschaft wird getragen von den folgenden Verbänden und Unternehmen:

– Bundesverband Musikindustrie – BVMI
– Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft – bdv
– Deutscher Musikverleger Verband – DMV
– Verband der Deutschen Konzertdirektionen – VDKD
– Verband unabhängiger Musikunternehmen – VUT
– Edel AG
– Karsten Jahnke Konzertdirektion
– Peermusic Germany
– Warner Music Central Europe
– Reeperbahn Festival


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Aktuelle bdv-Studie zum Live Entertainment-Markt in Deutschland

Für den deutschen Konzert- und Veranstaltungsmarkt stehen die Zeichen auf Wachstum. Das Jahr 2013 konnte das schwächere Vorjahresergebnis eindrucksvoll korrigieren. Das belegt die aktuelle im Auftrag des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und des Branchenmagazins musikmarkt erstellte Veranstaltungsmarktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach stieg der Umsatz der gesamten Branche um satte 15 Prozent auf insgesamt 3,822 Milliarden Euro, was einem Plus von 500 Millionen Euro entspricht.
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„Dickschiffe und Powerboats“ – PRG LEA 2014 mit spektakulären Show-Acts und Branchen-Größen

Gala in der Frankfurter Festhalle; 14 Preise an Veranstalter, Künstlermanager, Konzertagenten und Spielstättenbetreiber

Rock, Pop, Schlager, Show und Glamour bestimmten das Geschehen in der Frankfurter Festhalle, in der am 11. März die neunte Verleihung des PRG Live Entertainment Award (PRG LEA) über die Bühne ging. Mit der feierlichen Gala, an der rund 1300 Gäste aus der nationalen und internationalen Musik-, Veranstaltungs- und Entertainmentszene teilnahmen, wurden auch die Musikmesse Frankfurt und die parallel stattfindende Technikschau „Prolight + Sound“ offiziell eröffnet.

Die Highlights der Verleihung und weitere Informationen unter www.lea2014.de


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Künstlersozialabgabesatz bleibt 2015 konstant

Der Abgabesatz der Künstlersozialkasse wird auch im Jahr 2015 wieder 5,2 v.H. betragen. Zwar lässt sich dies derzeit lediglich dem Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung entnehmen. Da der im Entwurf genannte Abgabesatz in der Vergangenheit jedoch stets auch verordnet wurde, kann davon ausgegangen werden, dass es bei dem im Entwurf vorgeschlagenen Satz bleiben wird.

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Kampf dem gewerblichen Ticketzweitmarkt

Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) wird umfassende Maßnahmen zur Unterbindung des gewerblichen Zweitverkaufs von Eintrittskarten ergreifen. Der Vorstand hat den Verbandsjustiziar beauftragt, nachhaltig und dauerhaft alle rechtlich gebotenen Maßnahmen gegen den illegalen Tickethandel zu ergreifen.

> Pressemitteilung

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Bundesverband lädt zur Jahreshauptversammlung

05.11.2013

Am 5. November findet in Berlin die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) statt. Wie beim bdv üblich, bietet der Vorstand seinen Mitgliedern auch diesmal wieder ein breit gefächert es Kongressprogramm, welches eine Fülle von Informationen zu tagesaktuellen Themen liefern wird. Im Zentrum der Veranstaltung steht diesmal die Präsentation von sechs Ticketingunternehmen (CTS, Ticketmaster, white label, Paylogic, Deutsche Einrittskarte TKS, Eventbrite) mit anschließender Diskussion über deren Leistungsportfolio. Dabei wird es auch um die den bdv-Mitgliedern wichtige Frage gehen, wem die Kommunikationsdaten der Ticketkäufer gehören – dem Ticketverkäufer oder dem Veranstalter.

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Bundesverband und musikmarkt veröffentlichen aktuelle GfK – Studie zum Veranstaltungsmarkt

27.09.2013

Der deutsche Konzert – und Veranstaltungsmarkt hat 2012 das Rekordjahr 2011 nicht wiederholen
können. Das belegt eine aktuelle Konsumstudie, die im Auftrag des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und des Branchenmagazins musikmarkt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erstellt und im Rahmen des Reeperbahnfestivals 2013 präsentiert wurde. Nachdem der Branchenumsatz 2011 mit nahezu 4 Milliarden Euro 24% über dem Vorjahr lag, hat die GfK für das vergangene Kalenderjahr einen Umsatzrückgang in Höhe von 16% auf 3,3 Milliarden Euro ermittelt. Etwas weniger als ein Drittel entfiel davon auf Veranstaltungsangebote, bei denen Musik nicht im Vordergrund stand.
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Künstlersozialabgabe 2014: bdv warnt vor Bruch des Solidarpaktes zur Finanzierung der Künstlersozialversicherung

14.08.2013

Der Abgabesatz der Künstlersozialkasse soll im Jahr 2014 von derzeit 4,1% um fast 30% auf 5,2% angehoben werden. Das kündigt gemäß einer Mitteilung des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einem soeben an die Verwerterverbände versandten Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung an. Der Bundesverband warnt die Bundesregierung vor einem Platzen des den Verwertern durch das Gesetz zur sozialen Sicherung von Künstlern und Publizisten aufgezwungenen Solidarpaktes.
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Von Maffay bis Klitschko – Stars feiern beim PRG LEA 2013

09.04.2013

Rund 1300 Gäste aus der nationalen und internationalen Musik-, Veranstaltungs- und Entertainmentszene sorgten für prächtige Stimmung und viel Glamour bei der achten Verleihung des PRG Live Entertainment Award (PRG LEA), die am 9. April in der Frankfurter Festhalle über die Bühne und über den Roten Teppich ging. Damit wurde auch die Musikmesse Frankfurt und die parallel stattfindende Technikschau „Prolight + Sound“ offiziell eröffnet.
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Mitgliederversammlung 2012, Hotel Steigenberger, Hamburg

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Veranstalter tagten in Hamburg

19.09.2012

Zur jährlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft – bdv trafen sich am 19. September über hundert Vertreter der Veranstaltungsbranche in Hamburg.

Das diesjährige Motto „Nichts bleibt wie es war“ kündigte bereits Diskussionen und Entscheidungen zu aktuellen Themen und Fragestellungen des Wirtschaftszweigs an. Ob steuerrechtliche oder sonstige Rahmenbedingungen der Branche: überall deuten sich erhebliche Änderungen an und stellen neue Herausforderungen an die Verbandsarbeit.

So beauftragten die Mitglieder den Vorstand mit der Erarbeitung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Verkauf von Eintrittsberechtigungen für Veranstaltungen und erteilten ihm einstimmig das Mandat, gegenüber den diversen Betreibern von Internet-Vorverkaufsplattformen den Anspruch der Veranstalter auf Herausgabe der Kundendaten durchzusetzen. Mit Vertretern der GEMA diskutierten die Mitglieder kontrovers über die Auswirkungen des neuen Tarifs U-V auf Konzert- und Tourneeveranstalter und beauftragten dazu den Vorstand, in Verhandlungen mit der GEMA sicher zu stellen, dass die Konzertveranstalter durch den neuen Tarif nicht betroffen werden. Die Vorstandsmitglieder Patrick Oginski und Michael Schacke diskutierten mit Vertretern des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen und des neu gegründeten bundesweiten Verbandes der Musikclubs ‚LiveKomm’ in einer Podiumsdiskussion über verbandspolitische Schnittstellen und mögliche strategische Allianzen der drei Verbände.

Und eines blieb doch wie es war: sowohl Jens Michow wurde als Präsident im Amt bestätigt als auch die Mitglieder des bisherigen Vorstands (Michael Bisping, Roland Forster, Michael Schacke, Monika Breu, Patrick Oginski und Dieter Weidenfeld) erneut gewählt.

Im Anschluss bot das Reeperbahn Festival neben über 200 Künstlern, die sich auf und rund um die Reeperbahn präsentierten, eine einzigartige B2B-Plattform, die durch den bdv unterstützt und geprägt wurde. So konnten die Mitglieder im Rahmen der bdv-Networking-Session „Meet the Promoters“ neue Kontakte knüpfen, Gespräche vertiefen und alte Bekannte wiedertreffen. In den Matchmaking-Sessions, die in Zusammenarbeit mit dem bdv durchgeführt wurden, trafen sich anschließend nationale und internationale Künstleragenten und –manager sowie Veranstalter und Labels zu organisierten Einzelgesprächen.
> Pressemitteilung


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Musikmarkt-Chefredakteur Stefan Zarges und bdv-Präsident Jens Michow präsentieren die druckfrische GfK-Studie 2011

26.07.2012

Bundesverband und Musikmarkt veröffentlichen aktuelle GfK-Studie zum Veranstaltungsmarkt
Der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt hat sich von den dramatischen Umsatzrückgängen der Jahre 2008 und 2009 erholt. Das belegt eine aktuelle Konsumstudie, die im Auftrag des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und dem Branchenmagazin Musikmarkt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erstellt wurde.
> Pressemitteilung

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Grundlegende Veränderungen bei den GEMA-Tarifen für Veranstaltungen mit Musik

18.06.2012

Nach der bereits mit Wirkung zum 1. Januar 2010 in Kraft getretenen erheblichen Erhöhung der Vergütungssätze für Konzertveranstaltungen und Tourneen hat die GEMA nun auch die Tarife für sonstige Veranstaltungen mit Musik oder Tonträgern (z.B. in Diskotheken, Gaststätten oder bei corporate events) einer tiefgreifenden Reform unterzogen. Die neuen Tarife sollen zum 01. Januar 2013 in Kraft treten. Für sonstige Veranstaltungen mit Live-Musik soll künftig der neue Tarif U-V gelten, für Veranstaltungen mit Tonträgerwiedergabe der neue Tarif M-V. Diese beiden neuen Tarife sollen die bisherigen Tarife U-VK, U, U-ST, U-WK, WR-VR-B1, U-T, VK, WR-N und die drei M-U-Tarife ablösen.

> Tarif U-V
> Tarif M-V


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Das Kurz-Video mit den schönsten und bewegendsten Szenen von der
Preisverleihung 2012 – einfach ins Bild klicken!

Der PRG LEA 2012: Glamour-Gala in der Festhalle Frankfurt: Live Entertainment Awards an Veranstalter, Künstlermanager, Konzertagenten und Spielstättenbetreiber verliehen

20.03.2012

Starrummel beim PRG LEA 2012: David Garrett, Lena und Tim Bendzko danken ihren Helfern

Stargeiger David Garrett flog extra für den Kurzauftritt aus New York ein, Gitarrenlegende John McLaughlin sorgte für die exklusive Prise Jazz und Eurovision Song Contest-Gewinnerin Lena lächelte nach längerer Abstinenz von der Öffentlichkeit wieder für die Kameras. Der zum zweiten Mal in der Festhalle Frankfurt zelebrierte Live Entertainment Award (PRG LEA) beeindruckte am Dienstag mit einer prominenten Gästeliste und viel Glamour auf dem roten Teppich und der Live-Bühne.

> Pressemitteilung
> Mehr zur Verleihung


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20. März ist LEA-Tag: Showbiz made in Germany feiert seine herausragenden Akteure

31.01.2012

Noch knapp zwei Monate bis zum großen Get-together der Veranstaltungsbranche: Am 20. März geht der Deutsche Live Entertainment-Preis (PRG LEA) zum zweiten Mal in der Frankfurter Festhalle über die Bühne und eröffnet gleichzeitig die Musikmesse und die angegliederte Eventtechnik-Schau „Prolight + Sound“. Nach fünf Jahren in Hamburg wird der „Branchen-Oscar“ am Main heimisch und verbindet sich noch enger mit weiteren Zweigen der Musikwirtschaft.


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bdv zieht positive Bilanz seiner Verbandsaktivitäten beim Reeperbahn Festival

27.09.2011

Mit einer Matchmaking-Veranstaltung, einem get-together deutscher und niederländischer Veranstalter und Agenten, einem Branchentreff sowie der Teilnahme seines Präsidenten an diversen Diskussionsrunden des Reeperbahn-Campus zeigte der bdv Flagge auf dem diesjährigen Reeperbahn-Festival in Hamburg.

„Wir haben bei einer von uns organisierten „Matchmaking-Runde“ über 50 intensive Einzelgespräche von Verbandsmitgliedern mit ausländischen Branchenkolleginnen und Kollegen vermittelt. Das ist für eine erste Veranstaltung dieser Art ein erfreuliches Ergebnis, welches uns motiviert, das Projekt in den kommenden Jahren nicht nur fortzusetzen sondern noch weiter auszubauen“, kommentiert Jens Michow, Präsident des bdv, das event.

Zum Auftakt des Festivals luden musicXport.nl und die niederländische Fördereinrichtung Buma Cultuur die bdv-Mitglieder zu einem Treffen mit holländischen Managern und Booking Agenturen und weiteren Vertretern von Unternehmen der Niederländischen Veranstaltungswirtschaft zu einem Business Brunch.

„Wir haben durch Vermittlung des bdv beim Reeperbahn Festival viele interessante Gespräche mit ausländischen Künstlern und Agenturen führen können, von denen einige sogar in eine geschäftliche Kooperation münden könnten. Die Veranstaltung hat für uns die Attraktivität der Teilnahme am Festival erheblich gesteigert“, lobt Alex Richter, Chef der Berliner Agentur Four Artists.

An dem vom bdv zum Abschluss seiner Festival-Aktivitäten veranstalteten Branchentreff nahmen nicht nur viele Branchenexperten sondern auch die Vertreter der Exportbüros aus Kanada, Israel, Holland, Frankreich, Spanien und Norwegen teil.

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Internationale Vertreter der Musikwirtschaft trafen sich zum Gespräch im Gästehaus des Hamburger Senats

22.09.2011

Anlässlich des Reeperbahn Festivals hatten Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenatorin Professor Barbara Kisseler am 21.09. zu einem nicht-öffentlichen Meinungsaustausch über den Stand der Musikwirtschaft weltweit und den Standort Hamburg geladen.

> Mitteilung

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KSK Abgabesatz bleibt auch 2012 bei 3,9 %

08. August 2011

Gemäß soeben eingetroffener Mitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird der Abgabesatz für die Künstlersozialversicherung im Jahr 2012 wie in diesem Jahr unverändert 3,9% betragen.

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Steuerermäßigung beim Zusammenwirken von Tournee- und Örtlichen Veranstaltern

14. Juni 2011

Mit dem Erlass vom 10. Juni 2011 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) klargestellt, dass beim Zusammenwirken von Örtlichen und Tourneeveranstaltern bei der Durchführung von Konzert- und Theaterveranstaltungen beide die Steuerermäßigung (7%) in Anspruch nehmen können.

„Werden bei Theatervorführungen und Konzerten mehrere Veranstalter tätig, kann wie bei der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 20 Buchstabe b UStG jeder Veranstalter die Steuerermäßigung in Anspruch nehmen. Bei Tournee-Veranstaltungen steht deshalb die Steuerermäßigung sowohl dem Tournee-Veranstalter als auch dem örtlichen Veranstalter zu. Dem ermäßigten Steuersatz unterliegen ebenfalls die Umsätze von Ticket-Eigenhändlern aus dem Verkauf von Eintrittsberechtigungen. Auf Vermittlungsleistungen ist die Steuerermäßigung hingegen nicht anzuwenden.“

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Veranstalterverbände und GEMA erzielen Einigung

03. Februar 2011

Nach 8-monatigen äußerst zähen Verhandlungen haben die beiden Veranstalterverbände am Montag dieser Woche endlich eine Einigung über die von der GEMA geforderte und ihr von der Schiedsstelle zugebilligte Beteiligung der Autoren auch an Sponsoring- und Werbeeinnahmen erzielt.

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LEA 2011 goes Frankfurt

15. November 2010

Das haben wir bereits mehrfach berichtet. Am 5. April 2011 wird der PRG LEA mit einer glamourösen Gala in der Frankfurter Festhalle seine Premiere in Frankfurt feiern und damit die Internationale Musikmesse und die parallel stattfindende Event-Technologie-Messe Prolight & Sound eröffnen.

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bdv veröffentlicht GfK-Studie 2009

05. Oktober 2010

In Kooperation mit dem Branchenmagazin musikmarkt wurde die bei der GfK in Auftrag gegebene Studie zum Konsumverhalten der Veranstaltungsbesucher in Deutschland veröffentlicht. Die Studie betrifft das Kalenderjahr 2009. In 59 Charts liefert die Studie erneut zahlreiche wichtige Daten rund um den Veranstaltungsmarkt.

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Jubiläums-Mitgliederversammlung 2010: Aus idkv wird bdv

23. September 2010

Zum 25-jährigen Jubiläum wurde auf der Mitgliederversammlung in Berlin die Neufirmierung “Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) e.V.” beschlossen.

> Musikmarkt Spezial zum 25-jährigen Jubiläum

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KSK Abgabesatz 2011 bleibt bei 3,9 %

05. August 2010

Endlich mal eine gute Nachricht: Der Abgabesatz für die Künstlersozialversicherung soll gemäß heutiger Mitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Jahr 2011 weiterhin – wie in diesem Jahr – unverändert 3,9% betragen.

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Erste Verbesserungen bei der Umsatzsteuerbefreiung: Die Rückwirkung von Umsatzsteuerbefreiungen wird eingeschränkt

28. Mai 2010

Die kontinuierliche Lobbytätigkeit des Bundesverbands im Bereich der Umsatzsteuerbefreiung zeigt erste Erfolge: Der Gesetzgeber entschärft im Jahressteuergesetz 2010 einen der bislang für die Veranstaltungsbranche gefährlichsten Punkte bei der Zwangs-Umsatzsteuerbefreiung, nämlich die zeitlich unbegrenzte Rückwirkung.

Hamburg, O2 World, 15. April 2010

Jubliäums-LEA lässt Stars und Promis feiern

15. April 2010

Zum fünften Mal wurden am 15. April in der O2 World in Hamburg die Live Entertainment Awards (LEA) verliehen, mit denen die deutsche Konzert- und Showbranche herausragende Leistungen von Veranstaltern, Künstlermanagern, Konzertagenten und Spielstättenbetreibern würdigt. Der wichtigste Preis für ein Lebenswerk im Musikgeschäft ging an den 80-jährigen Münchner Medienmanager und „Unterhalter der Nation“ – Hans R. Beierlein.

> mehr auf der PRG LEA-Website
> Pressemitteilung zur Verleihung des PRG LEA 2010


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Dokumentation zum Branchenhearing Live Entertainment veröffentlicht

15. Januar 2010

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat soeben eine umfassende Dokumentation zu dem am 25. November 2009 durchgeführten Branchenhearing Live Entertainment veröffentlicht.

Das Hearing fand auf Initiative des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft statt und wurde inhaltlich von diesem gestaltet.

Die Dokumentation kann bei der Verbandsgeschäftsstelle bestellt werden.

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Branchenhearing ‘Live Entertainment’ im Bundesministerium für Wirtschaft

25. November 2009

Auf Initiative des Bundesverbands der Veranstaltunsgwirtschaft fand am 25. November im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin ein Branchenhearing zum Thema Live Entertainment statt. In der von Staatsminister Hans-Joachim Otto eröffneten Konferenz erhielten sechzig hochkarätige Branchenvertreter die Gelegenheit, der Poltik einerseits ausführlich die Bedeutung und das Potential der Branche auzuzeigen, andererseits aber auch zu veranschaulichen, welche Defizite aus Sicht der Branche bei den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen.

> Pressemitteilung des BMWi
> Voller Erfolg für die Live-Lobby, Musikwoche 50+51/2009
> Hier ist noch Leben drin, Musikwoche 50+51/2009
> Die Bedeutung ist uns wohl bewußt, musikmarkt.LIVE! 49/2009

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Bundesverband wählte neuen Vorstand

24. November 2009

In seiner Mitgliederversammlung am 24. November wählte der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft turnusgemäß einen neuen Vorstand. Als Präsident wurde von den über neunzig Versammlungsteilnehmern einstimmig Rechtsanwalt Jens Michow bestätigt. Michow versieht das Amt des Präsidenten und Geschäftsführers des Verbandes bereits seit 1985. Neu in den Vorstand gewählt wurden neben den bereits im alten Vorstand vertretenen Verbandsmitgliedern Monika Breu, Roland Forster, Michael Schacke und Dieter Weidenfeld der Hamburger Konzertunternehmer Michael Bisping (A.S.S. Concert + Promotion GmbH) und der Münchner Veranstalter Patrick Oginski (Südpolmusic GmbH).
> mehr

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Schiedsstelle beim Deutschen Patent und Markenamt unterbreitet Einigungsvorschlag im Tarifstreit der Veranstalterverbände gegen die GEMA

17. November 2009

Der Vorschlag sieht für Veranstaltungen bis zu 15.000 Besucher einen Tarif von 7,2% der Bruttoeinnahmen vor. Ab 15.000 Besucher soll sich der Tarif auf 7,65% erhöhen.

Veranstalter, die mindestens 15 Veranstaltungen im Jahr durchführen, sollen weiterhin einen Mengenrabatt von 10% erhalten. Darüber hinaus soll der bisherige Gesamtvertragsnachlass von 20% weiter gewährt werden.

Die effektiven Tarifsätze unter Berücksichtigung beider Nachlässe sollen gemäß dem Vorschlag der Schiedsstelle somit 5,2 % (bei Konzerten bis 15.000 Besucher) bzw. 5,5% (bei Konzerten mit über 15.000 Besuchern) betragen.

Die Tarife sollen nach dem Vorschlag der Schiedsstelle – ausgehend vom alten Tarif – schrittweise bis zum Jahr 2014 an diese neue Höhe angepasst werden.

Sponsoringeinnahmen sollen zukünftig in die Bemessungsgrundlage einbezogen werden. Nicht zur Bemessungsgrundlage sollen allerdings – entgegen der Forderung der GEMA – Vorverkaufs- und Systemgebühren zählen.

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Umsatzsteuerbefreiungen

16. Mai 2009

Das Verwaltungsgericht München hat mit Urteil vom 12.02.2009 (Az. M 17 K 08.2969) den zuständigen Verwaltungsbehörden einen nahezu unbegrenzten Freiraum eingeräumt, Konzertveranstaltungen aller Art für umsatzsteuerbefreit zu erklären. Gleichzeitig hat das Verwaltungsgericht bestätigt, dass nicht nur der Künstler selbst, sondern auch das Finanzamt eine Umsatzsteuerbefreiung beantragen kann. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts können die Umsatzsteuerbefreiungen auch rückwirkend ausgestellt werden.

Mehr dazu in dieser Mitteilung und auf dieser Website unter der Rubrik Recht/Umsatzsteuerrecht.